
Im Betrieb bieten Quarzkomponenten kaum Spielraum, wenn es zu Temperaturschwankungen kommt. Ungleichmäßige Temperaturen auf der Oberfläche des Materials führen dazu, dass Spannungsrisse entstehen. Dadurch werden die Prozesszyklen verlängert und die Qualität des Produkts leidet. Wir haben dieses Heißbehandlungssystem entwickelt, um diese Probleme von vornherein zu vermeiden.
Was wir technisch berücksichtigt haben:
Wir verwenden Kurzwell-Infrarotelemente mit einem emittierenden Körper aus Quarz – dieser wird wegen seiner schnellen Reaktionsfähigkeit und präzisen Steuerung gewählt. Das System erreicht schnell das gewünschte Temperaturniveau und hält diese Stabilität innerhalb von ±3°C über die gesamte Fläche des Materials aufrecht. Dadurch werden thermische Gradienten reduziert – solche Gradienten sind es nämlich, die bei der Wärmebehandlung zu Verformungen und Mikrorissen führen. Zudem werden durch die geringen Konvektionsverluste weniger Energie für die Erwärmung der Umgebung benötigt, sodass mehr Energie direkt im Glas selbst verwendet wird.
Warum dieses System in Glasherstellungsanlagen geeignet ist:
In der Produktion braucht man ein zuverlässiges Temperaturprofil, das von Schicht zu Schicht konstant bleibt. Dieses Modul passt in standardmäßige Öfen und Ofenanlagen – dadurch können alte Heizelemente ersetzt werden, ohne dass die gesamte Anlage stillgelegt werden muss. Wenn die Tür geöffnet wird, kann das System schnell wieder in den Normalbetrieb kommen – dadurch bleibt das Temperaturprofil erhalten und die Qualität der Produkte stabil.
Vorteile: Weniger Ausschuss aufgrund von thermischem Stress, kürzere Umstellungzeiten sowie weniger Energieverbrauch pro Charge. In einer Anlage, die 24/7 in Betrieb ist, konnten wir eine 12-prozentige Reduzierung des Energieverbrauchs feststellen, ohne dass die Produktivität beeinträchtigt wurde.
Einige praktische Aspekte:
Die Installation ist einfach, doch der Quarzemitter benötigt eine saubere Befestigung sowie eine stabile Spannung. Halten Sie die Versorgungsspannung innerhalb von ±5%, um die Lebensdauer des Emitters zu schützen und heiße Stellen zu vermeiden. Geben Sie dem System Zeit, sich nach dem Aufwärmen wieder einzustellen – das sollten Sie in Ihren Umstellungsplänen berücksichtigen. Bei hoher Luftfeuchtigkeit müssen Sie besonders auf die Dichtheit der Anschlüsse achten. Planen Sie außerdem Inspektionen alle 2.000 Stunden ein, um die Leistung konstant zu halten.